Stative, perfekte Ergebnisse auch wenn es mal schwierig wird



Welche unterschiedlichen Stative gibt es?

Bewährt haben sich Dreibeinstative. Jedes Bein ist üblicherweise in mindestens drei Segmente unterteilt und kann ausgefahren und durch Verschlüsse arretiert werden. Manche Stative haben außerdem eine ausfahrbare Mittelsäule, um die Position der Kamera weiter zu erhöhen. Einbeinstative bilden einen Kompromiss für Fotografen und Videofilmer, die ein Stativ benötigen, aufgrund des Gewichts und der Maße aber kein Dreibeinstativ einsetzen möchten oder können - zum Beispiel in Menschenmengen oder bei Reisen zu Fuß. Daher eignen sich Einbeinstative besonders für diejenigen, die unterwegs Aufnahmen machen möchten. Manche Modelle vereinbaren sogar die Vorteile eines Stativs mit denen eines Wanderstocks.Speziell für Videofilmer wurde eine Reihe von Sonderstativen entwickelt, die verschiedene Kamerafahrten ermöglichen.

Welches Stativzubehör gibt es?

  • Zu jedem Stativ gehört ein passender Stativkopf.
  • Stativtaschen schützen Ihr Stativ vor Umwelteinflüssen und ermöglichen den leichteren Transport.
  • Eine Schnellwechselplatte ermöglicht es, eine Kamera schnell und sicher auf dem Stativ anzubringen. Sie wird einfach in einen Plattenhalter, der Schnellkupplung, eingesteckt und arretiert. Haben Sie mehrere Kameras, schrauben Sie an jede eine Schnellwechselplatte - das Auswechseln ist eine Sache von Sekunden.
  • Manche Hersteller bieten für ihre Stative zusätzliche Mittelsäulen an.
  • Für Makroaufnahmen gibt es Makroeinstellschlitten und Balgengeräte. Damit sitzt jeder Fokus perfekt.


Welche Stativköpfe gibt es?

Am häufigsten werden drei verschiedene Formen der Stativköpfe eingesetzt: So genannte Zweiwegeneiger lassen sich horizontal und vertikal drehen. Dadurch ist die Ober- und Untersicht auf das Motiv möglich sowie der einfache Schwenk in der Videografie. Dreiwegeneiger ermöglichen darüber hinaus noch die diagonale Neigung, also das Schiefstellen der Kameraebene. Es ermöglicht ungewöhnliche Perspektiven und Aufnahmen mit schiefem Horizont. Kugelköpfe lassen sich ebenfalls in alle Richtungen einstellen. Sie sind nicht so präzise einstellbar wie Dreiwegeneiger, dafür einfacher und schneller.

Spezialköpfe für besondere Einsatzzwecke sind beispielsweise Panoramaköpfe, die Aufnahmen in 360° ermöglichen.


Worauf ist beim Kauf zu achten?

Die Wahl des richtigen Stativs sollte gut durchdacht werden - idealerweise ist es eine Anschaffung für das ganze Leben. Bedenken Sie, dass Sie Ihrem Stativ eine Ausrüstung anvertrauen, die empfindlich ist und in die Sie viel Geld gesteckt haben. Greifen Sie daher zu einem Modell, dem Sie vertrauen.

Grundsätzlich gilt: Je schwerer ein Stativ, desto stabiler ist es. Ein Stativ, das wegen seines Gewichts nicht eingesetzt wird, ist aber Geldverschwendung. Sie suchen also nach dem optimalen Kompromiss zwischen Gewicht und Stabilität.

Einen ersten Anhaltspunkt geben Ihnen die Herstellerangaben zur Tragfähigkeit eines Stativs. Rechnen Sie das Gewicht Ihrer gesamten Ausrüstung zusammen, die Sie auf einem Stativ montieren wollen. Bedenken Sie nicht nur Kamera und Objektiv, sondern alles eingesetzte Equipment - also auch Blitzgeräte, Kopflichter, Audiorekorder und Mikrofon oder Nachführgeräte für die Astrofotografie. Bedenken Sie auch, ob Sie sich demnächst eine neue Kamera oder neue Objektive anschaffen wollen, wodurch das Gesamtgewicht steigen könnte. Danach können Sie Ihre Auswahlmöglichkeiten bereits einschränken. Wählen Sie Ihre Gewichtsklasse lieber zu groß als zu niedrig - Sie können Fotostative stabilisieren, indem Sie zusätzliche Gewichte anhängen.

Als nächstes wählen Sie die Stativhöhe. Für eine Erstanschaffung empfehlen wir eine Höhe von etwa 180 Zentimetern - aus der Normalperspektive werden die meisten Aufnahmen gemacht. Indem Sie die Beinsegmente nicht ganz ausziehen, können Sie jederzeit eine niedrigere Kameraposition einstellen. Überlegen Sie, ob eine Mittelsäule infrage kommt. Sie ermöglicht ein Erhöhen der Kamera - durch den höheren Schwerpunkt wird das System aber auch instabiler.

Wenn tragende Teile aus Plastik sind, können Sie davon ausgehen, dass sie schnell verschleißen. Solche Fotostative eignen sich nur für Smartphones und Kompaktkameras. Preisbewussten Kunden empfehlen wir Stative aus Aluminium. Sie sind leicht, stabil und günstig. Allerdings überträgt Aluminium Schwingungen gut, was ihre Einsatzmöglichkeiten etwas einschränkt. Im Mittelklassebereich greifen Sie auf Basalt zurück. Dieses Material ist äußerst robust und leichter als Aluminium. Für den High-End-Bedarf gibt es Carbon. Es ist anfällig für Kratzer, dämpft aber jede Schwingung bestens ab. Und darüber hinaus gibt es noch den Klassiker: Stative aus Holz - schwer, aber unübertroffen in Sachen Schwingungsdämpfung und Tragkraft.Achten Sie darauf, dass das Stativ nicht wackelt, nicht einfach umkippen kann und eine Grundstabilität mitbringt.

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